Die neun Milliarden Namen Gottes (18.)

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Jun 18, 2017 08:52
Die neun Milliarden Namen Gottes (18.)

Er wusste genau, was in diesem Augenblick oben auf dem Berg vorging. Der hohe Lama und seine Assistenten würden dort in ihren Geländern aus Seide sitzen und die Blätter besehen, während die untergeordneten Mönche immer mehr davon von den Schreibmaschinen hinübertragen und in die großen Bände einkleben würden. Niemand würde etwas sagen. Das einzige Geräusch wäre das unaufhörliche Prasseln, der unerbittliche Regensturm von auf Papier schlagenden Tasten, da der Mark V selbst vollkommen lautlos blieb, während er seine Tausende von Berechnungen blitzschnell abarbeitete. Drei Monate davon, dachte sich George, hätte wohl gereicht, um jeden in den Wahnsinn zu treiben.
He knew exactly what was happening up on the mountain at this very moment. The high lama and his assistants would be sitting in their silk robes, inspecting the sheets as the junior monks carried them away from the typewriters and pasted them into the great volumes. No one would be saying anything. The only sound would be the incessant patter, the never-ending rainstorm of the keys hitting the paper, for the Mark V itself was utterly silent as it flashed through its thousands of calculations a second. Three months of this, thought George, was enough to start anyone climbing up the wall.